Für den fairen Ausgleich der Interessen von Urhebern und Werknutzern.

Damit Gesetze befolgt und akzeptiert werden können, müssen sie zunächst verstanden werden. Das bestehende Urheberrechtsgesetz ist kompliziert, bisweilen ungerecht und nicht nur für juristische Laien kaum zu verstehen. Ein Grund, warum wirklich niemand mit der geltenden Rechtslage zufrieden ist, weder Nutzer, Verlage, Produzenten, Künstler oder Autoren.

Mit steigendem Grad der Digitalisierung ist die Gesellschaft zunehmend mit urheberrechtlichen Sachverhalten konfrontiert, da jeder mittels Computer und Internetzugang ein Werk schaffen und es weltweit zur Verfügung stellen kann. In der heutigen digitalisierten Gesellschaft treten infolge dessen auch häufiger Kollisionen von Rechten auf als früher.

Zudem werden gerade die im Zuge der letzten beiden Novellen des Urheberrechts getroffenen Wertentscheidungen von breiten Teilen der Bevölkerung nur unzureichend akzeptiert.

Urheberrechtsverletzungen sind in der digitalen Welt an der Tagesordnung – sehr oft schlichtweg aus purer Unkenntnis der geltenden Rechtslage.

Bei zukünftigen Änderungen des Urheberrechts muss deshalb darauf geachtet werden, dass jedermann intuitiv verstehen kann, welche Rechte und Pflichten er hat und welche Grenzen zu beachten sind.